Projekte Zusammendenken und Möglichmachen

Sendenhorst hat viele gute Ideen, die in vielen Konzepten stecken. Mit BürgerInnen, Politik und Verwaltung mache ich daraus Projekte, die umgesetzt werden. Darum geht es jetzt.

Alles hängt miteinander zusammen: Klimaschutz, Mobilität, Demographie, die Innenentwicklung unserer Ortskerne. Deshalb ist es mir wichtig, Projekte für unsere Zukunft zusammenzudenken und damit möglich zu machen.

Aus dem großen Engagement von BürgerInnen und der Stadt als „Motor und Möglichmacher“ wird zusammen „Mehr“.

Klingt idealistisch? Nein – erfolgreiche Projekte der Stadtentwicklung werden heute genauso angelegt und umgesetzt. Die Zeit des „nebeneinander Planens“ ist vorbei.

Für Sendenhorst und Albersloh

Neu ist möglich...

Ich stehe für eine neue Mobilität auf dem Land. Sie bringt Lebensqualität und Spielraum für Gestaltung und neue Begegnung. Sendenhorst und Albersloh sollen wieder „Luft bekommen“ für ein neues Miteinander im öffentlichen Raum.

Die Chancen dafür stehen gut.

Die Reaktivierung der WLE und die Ortsumgehungen geben uns neuen Spielraum. Ich setze mich dafür ein, dass wir von den großen Infrastrukturprojekten auch wirklich profitieren. Ziel ist es, Verkehr zu verlagern und umzusteigen – mehr Rad, mehr Elektro und lieber zu Fuß. Damit entsteht „in der Mitte“ Platz für barrierefreie Wege, Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen. Neue Wohnformen werden möglich, sympathische Aufenthaltsqualität kann entstehen.

Orte für Bildung, Kultur, Sport und Begegnung – egal ob unsere Schulen, Büchereien, Jugend- und Familienzentren, Kulturorte, Sportstätten, Musik- und Volkshochschule – sind Orte des Zusammenhalts. Hier entsteht Identität und wird Verantwortung übernommen – häufig im Ehrenamt. Ich möchte, dass diese wichtigen Adressen unserer Stadt besondere Wertschätzung bekommen und gemeinsam mit den Verantwortlichen dafür sorgen, dass sie sich weiterentwickeln und für die Zukunft fit machen können. Die Stadt als Partner und Möglichmacher – das ist meine Haltung.

Für uns … und die Nächsten

Klimaschutz und die Bewahrung unserer Lebensressourcen geht nicht ohne uns. „Wir“ sind aber viele, mit unterschiedlichen Interessen. Wo, wenn nicht bei uns vor Ort, soll das Aushandeln von Veränderung gelingen? Für mich ist Kooperation das Zauberwort für Zukunftsfähigkeit. Wie das konkret aussieht - liegt in unserer Hand.

Deshalb sehe ich meine Aufgabe als Bürgermeisterin darin, neue Formen zu initiieren, miteinander in´s Gespräch zu kommen und Projekte anzustoßen, die zeigen, dass „aus dem Spagat zwischen Ökonomie und Ökologie eine Brücke werden kann“. Es gibt viele gelungene Beispiele dafür.

Landwirtschaft ist nicht irgendeine Flächennutzung, sondern die wirtschaftliche Lebensgrundlage von Familien und die Grundlage unserer Lebensmittel. Landwirtschaft gestaltet unsere Kulturlandschaft – wir brauchen sie. Landwirtschaft verdient (sich) aber auch ein neues Image, und das zu aufzubauen gelingt vor Ort am besten.

Ich stehe auch dafür, die Entwicklung von Flächen in kommunaler Hand zu halten, damit Bauland dem Gemeinwohl dient und bezahlbares Wohnen entsteht. Klassische Formen möchte ich ergänzen um spezielle Angebote für jüngere und ältere Menschen.

Gut aufgestellt … für neue MacherInnen

Wir gehören zum starken ländlichen Raum. Sendenhorst und Albersloh haben unterschiedliche Stärken und Identitäten, die berücksichtigt werden müssen. Für die Außenwahrnehmung geht es aber um einen starken gemeinsamen Auftritt. Wir brauchen ein unverwechselbares Profil, um für neue Unternehmen und BürgerInnen erkennbar zu sein.

Unsere Unternehmen sind unser Fundament. Ich möchte, dass unser Standort für neue, qualifizierte Fachkräfte attraktiv ist. Familien, Auszubildende, GründerInnen und Studierende bereichern uns.

Ich stehe auch für eine gut aufgestellte Verwaltung, die BürgerInnen erreicht und einbezieht, Anliegen ermöglicht und ein attraktiver Arbeitgeber ist. Die anstehenden – großen – Zukunftsaufgaben erfordern qualifizierte und motivierte MitarbeiterInnen. Der bevorstehende Generationswechsel und die Digitalisierung sind Chancen dafür.

Mehr Spielraum durch Förderungen …

All das kostet auch Geld. Sendenhorst ist finanziell gut aufgestellt – eigentlich. Denn der Handlungsspielraum durch die Folgen Corona- Pandemie wird kleiner werden.

Für unsere Zukunftsprojekte wird es deshalb ganz entscheidend darauf ankommen, großes Engagement seitens der Stadt auf das Thema „Förderungen“ zu legen. Finanzierungen für – auch größere – Entwicklungsvorhaben aufzustellen bedeutet, Förderpakete aus unterschiedlichen Töpfen zu schnüren und hierfür ist KnowHow und Ressource innerhalb der Verwaltung nötig. Außerdem braucht es eine Offenheit für neue Modelle von Trägerschaften und Betrieb.